Die 5 klassischen Mitarbeitertypen: Wir hassen und lieben sie!

Die 5 klassischen Mitarbeitertypen: Wir hassen und lieben sie!

Jeder kennt sie, die klassischen Mitarbeitertypen, die nervigen Kollegen. Während man im Privatleben größtenteils selbst regelt, mit wem man seine Zeit verbringt, geht das im Arbeitsleben leider selten bis gar nicht. Die Kollegen sind einfach da, ob man sie nun mag oder nicht. Und jeder einzelne Mitarbeitertyp hat seine Macke, mit der man irgendwie klar kommen muss. Weil man eben dafür bezahlt wird – und, weil man dieses bunte Sammelsurium einfach auch irgendwie mag. 

Bei Versuch, dich auf deine Kollegen einzulassen, helfen auch Team-Events. Bei denen kannst du dich in entspannter Atmosphäre austauschen und die Kollegen besser verstehen lernen. Das Team von Highlife Media nahm sich zum Beispiel etwas Zeit, sich bei einem Wochenend-Ausflug am See besser kennen zu lernen. Aber auch schon kleinere Teamwork-Aktivitäten können schon Vieles bewirken, wie etwa ein gemeinsames Brainstorming oder auch die Vorbereitung des nächsten Messebesuchs.

Hier die fünf besten Mitarbeitertypen in einem Überblick mit Augenzwinkern! 

Vier Smileys stellen traurige, glückliche, genervte oder bedrückte Mitarbeitertypen dar

1. Mitarbeitertyp: Büro-Streber Andreas

Wenn man Andreas an seinem Arbeitsplatz anspricht, schaut er erst auf, wenn er den Satz zu Ende geschrieben hat. Vorher zeigt er keine Reaktion. Er kann nichts gleichzeitig machen und will es auch gar nicht. Andreas lacht auch nicht gerne, er ist der „Das-ist-hier-keine-Freundschaftsstätte-Typ“. Er kommt nämlich nur zur Arbeit, um zu arbeiten. Um seine Familie zu ernähren. Aber länger als 9-to-5 tut er das auch nicht. Und falls Mehrarbeit doch einmal nötig ist, schreibt dieser Mitarbeitertyp jede Minute mehr auf. Er will nämlich nach Hause zu seiner Frau, da gibt’s Kartoffeleintopf mit Würstchen.  

Er hält auch nichts von Teamevents oder gemeinsamen Unternehmungen. Gemeinsame Aktivitäten sind doof. Dieser Mitarbeitertyp hat schon genug Freunde und sucht sich diese keinesfalls aus dem eigenen Team aus. After-Work – was ist das? 

Sein Schreibtisch ist immer aufgeräumt. Private Sachen stehen dort nicht rum – außer einem Bild seiner Frau, sie besteht nämlich darauf. Und was Frau sagt, macht Andreas auch. Aufgaben, die nicht im Arbeitsvertrag stehen, macht dieser Mitarbeitertyp nicht. Es sei denn, es handelt sich um Sauberkeit. Denn nach Feierabend wird heimlich der Glasreiniger rausgeholt, um dem Sauberkeitsfimmel zu frönen.  

Korrektheit ist sein zweiter Vorname. Kennt ihr noch diese Kinder im Kindergarten, die immer den Polizisten gespielt haben? So einer war Andreas. Deshalb sind oft angebrachte Sprüche von ihm so etwas, wie: „Bitte die Tür vom Klo schließen.“, oder: „Die Kaffeemaschine mache immer nur ich sauber. Soll ich dir nochmal zeigen wie das funktioniert?“, oder „Kann mir jemand mit der Geschirrspülmaschine helfen?“ Im Meeting ist er der Mitarbeitertyp, der die Tratschtanten mit einem ungehaltenen „Psssst“ anfährt. Das kann ihn schnell zu einem nervigen Kollegen machen.  

Aber ganz ehrlich: Ohne ihn wären wir manchmal auch ganz schön arm dran, denn eigentlich ist es doch recht angenehm, wenn die Kaffeemaschine sauber ist und jemand die Räumlichkeiten im Blick hat. 

2. Mitarbeitertyp: Tratschtanten-Lisa

Dieser optimistische Sonnenschein kommt gerne mal zu spät. Wenn sie dann da ist, wird sich erstmal ein Käffchen in der Agenturküche gemacht. Dabei wird genau abgepasst, wann andere Kolleginnen oder Kollegen ebenfalls in die Küche gehen. Zusammensitzen dürfen sie nicht mehr, weil sie – Na, wie war es anders zu erwarten? – zu viel gequatscht haben.  

Wenn man diesen Tratschtanten-Mitarbeitertyp fragt, ob eine Aufgabe fertig ist, wird meist geantwortet, dass sie erstmal noch soooo viele Mails beantworten muss und dazu leider noch nicht gekommen ist. Die Kollegen trauen sich nicht zu fragen, mit wem die bloß so viele Mails austauscht… Da sie so ein Sonnenschein ist, kann man sie wirklich nur schwer vor den Kopf stoßen und möchte das auch gar nicht.  

Denn Lisa verbreitet mit ihrer quirligen Art immer gute Laune. Außerdem erinnert sich dieser Mitarbeitertyp an alles, was man erzählt hat. Sie fragt nach, wie es beim Arzt war, was die Kinder und die Frau so machen, was beim nächsten Urlaub geplant ist und und und – wohingegen sie arbeitstechnische Dinge schon gerne mal vergisst. 

Im Meeting ist sie der Mitarbeitertyp, der während der Gespräche unbedingt mit ihren Sitznachbarn tuscheln muss. Deshalb Achtung bei der Sitzplatzwahl: Wenn du nicht zu den Tratschtanten und -onkeln gehörst, setze dich lieber neben Streber-Andreas. Im Meeting wirst du dann nicht viel sagen müssen, weil Andreas’ eifrige Ausstrahlung auch auf dich übergreift.  

Den Arbeitsplatz dieses Mitarbeitertyps erkennt man an der liebevollen Anordnung von Modemagazinen, Nagellack, Blumen und Handcremes. 

3. Mitarbeitertyp: Stress-Karsten

Energydrinks und endlose Zigarettenpausen sind das Markenzeichen dieses Mitarbeitertyps. Mittagspause? Ach iwo – die wird sowieso überbewertet. Kommt doch einmal Hunger auf, werden die Reste vom Mittagessen des Kollegen über der Tastatur verschlungen. Die Speisekarte setzt sich vorwiegend aus Matjes, Mettbrötchen, Hawaii-Toast und Rollmops zusammen – sehr zur Freude seiner Kollegen.  

Sein Arbeitsplatz ist geziert von Fettfingern und im Schränkchen unter Karstens Tisch türmen sich die Red-Bull-Dosen. Wirklich, richtig und ernsthaft Gestresste wie er halten nichts von Aufenthaltsräumen, Yoga oder Zen-Gärten. Dieser Mitarbeitertyp geht zur Arbeit, weil Arbeit eben im Leben dazu gehört. Daher wird sie eben effizient abgehakt. Schnickschnack kann er da nicht gebrauchen.  Ihr denkt der Gute sei ein Choleriker? „Ach, iwo, Mäuschen, ich bin doch nur manchmal ein bisschen aufbrausend.“ 

Karsten ist auch so ein Mitarbeitertyp, der weder sieht, dass der Müll mal mit runtergenommen werden muss, noch, dass die Kaffeemaschine vor Dreck steht. Eigentlich weiß er auch gar nicht, wie so eine Reinigung funktioniert.  

Immer Zeit ist hingegen für ein schallendes Lachen über die flachen Witze seiner Kollegen. Dann wird sein überhängender Bauch in rhythmische Schwingungen versetzt. Wandert er einmal im Büro umher, ist er nervös oder telefoniert angeregt. Im Meeting hat dieser Mitarbeitertyp die Rolle des Gesprächsführers – manchmal zu Recht, manchmal aber auch nur aus eigener Überzeugung. 

4. Mitarbeitertyp: Die Büromutti Sandra

Diesen Mitarbeitertyp bringt nichts aus der Ruhe. Stress ist ein Fremdwort für sie. Sie lebt ganz nach dem Motto „Ach, alles halb so schlimm“. Mit ihren vier Kindern ist sie für so ziemlich alles gewappnet. Genau wie Tratschtanten-Lisa schnackt sie auch ganz gerne mal.  

Sie hat den typischen Wohnzimmer-Arbeitsplatz: Kuschelsocken an, im Winter Decke drüber, Tee und Kaffee wird alle 30 Minuten frisch gemacht und dann werden während der gemächlichen Arbeit Äpfelschnitzchen, Müsliriegel und Nüsse vertilgt.  

Sandra merkt sofort, wenn was nicht stimmt und hat immer ein offenes Ohr für jeden. Dann nimmt dieser Mitarbeitertyp einen auch gerne mal in den Arm und bietet dir auch ihre Hilfe nach der Arbeit an. Verwunderlich bei dieser liebenswürdigen Art ist es nicht, dass man sich dann auch gerne bei ihr ausheult. Das ist eben wie früher bei Mutti. Und das Schönste an Mutti-Sandra ist: Einmal die Woche wird Kuchen für alle mitgebracht – jaa! 

5. Mitarbeitertyp: Am-liebsten-bei-Google-arbeitender-Hipster-namens-Nils

Er kommt mit Fixie-Bike über der Schulter, cooler Beanie-Mütze und AirPods morgens ins Büro. Digitalisierung wird bei diesem Mitarbeitertyp großgeschrieben. Gedruckt wird gar nicht mehr und Word gibt es nur noch online. Ist sowieso besser für die Umwelt. Nils, 28 Jahre jung, würde am liebsten bei Google arbeiten. 

Sucht man Nils’ Arbeitsplatz auf, um ihn etwas zu fragen, steht man manchmal erstaunt da: „Nanu, wo ist er denn? Nicht auf der Toilette, nicht im Flur, nicht bei den Chefs, kein Meeting im Kalender… hm, dabei trägt er doch alles ein? Schließlich LEBT er die Digitalisierung.“ Aha! Im Aufenthaltsraum findet man ihn schließlich. Kopfhörer auf und den neuesten Laptop auf’m Schoß, hat dieser Mitarbeitertyp den Sitzsack zwischen die zwei Palmen geschoben. Ob da nun seine Gedanken freier fließen? Wenn das nicht funktioniert, versucht er es eben mit Yoga – der „herabschauende Hund“ hat der Kreativität bisher immer auf die Sprünge geholfen.  

Arbeiten tut er auch, während er isst, denn Nils postet gerne und regelmäßig. Einmal kurz nicht hingeschaut – schwupps, bist du in der Story gelandet. Na super. Wenn dieser Mitarbeitertyp dann mal an seinem Arbeitsplatz ist, durchkämmt er seinen Zen-Garten. Er lebt den momentanen Awareness-Trend und will Burn-out vorbeugen. 

Der Bildschirm ist in der optimalen Höhe zum Schreibtisch aufgestellt. Neben seiner Pflanze auf dem Schreibtisch finden sich auch energieausgleichende Magnet-Kugeln. Ab und an steht Nils am Fenster und lässt die Gedanken schweifen. Doch schon im nächsten Meeting ist er der Mitarbeitertyp, der für alle mitschreibt – natürlich nur am Ipad oder Laptop – denn niemand kann so schnell schreiben wie Nils.  

Drei Hände verkörpern Teamwork und Teambuildung unter den Mitarbeitertypen

Fazit: Appreciate what you hate 

Ob du willst oder nicht, ob du den Job wechselst, oder nicht: Auf ein paar dieser sehr starken Persönlichkeiten und Mitarbeitertypen triffst du immer wieder. Lerne also lieber, die nervigen Macken deiner Kollegen als Stärken zu sehen und eben das Beste draus zu machen. Falls du mit deinen Kollegen gerade nicht auf einen Nenner kommst, kannst du dich von einigen Teambuilding-Ideen inspirieren lassen, um einen besseren Umgang zu finden und alle besser kennen zu lernen. Oder hast du dich vielleicht selbst in einem der Mitarbeitertypen wiedererkannt? Dann genieße deine Persönlichkeit und bringe das Beste von dir ins Kollegium ein.

Du konntest diese Mitarbeitertypen in deinen Kollegen oder sogar in dir selbst wiedererkennen und musstest ein wenig schmunzeln? Dann teile diesen Beitrag jetzt!